Kulturbericht für das Kulturdezernat der Stadt Bielefeld

Zum Kulturderzernat der Stadt Bielefeld gehören acht Instiutionen/Einrichtungen/Museen. Im jährlichen Kulturbericht werden die jeweiligen Highlights des Jahres vor- und dargestellt. Um die Texte verfassen zu können, führte ich Interviews mit den Leitungen der Museen (Museum Huelsmann, Historisches Museum, Naturkunde-Museum), der Musik- und Kunstschule, der Stadtbibliothek, der Volkshochschule, dem Kulturamt und dem Stadtarchiv + Landesgeschichtliche Bibliothek. Im Anschluss konnte ich daraus für alle acht eine passende Doppelseite zum Jahr 2022 mit Ausblick auf die Highlights 2023 verfassen. Das Corporate Design war von der Stadt Bielefeld vorgegeben, jedoch passte ich die Gestaltung im Vergleich zu den Vorjahren ein wenig an. So gab es ab diesem Jahr beispielsweise Bildunterschriften, Kontaktdaten und farblich hervorgehobene Highlights für das kommende Jahr.

Es hat mir große Freude bereitet, die sehr unterschiedlichen Menschen zu interviewen, feuilletonistische Texte aus dem Gesagten zu verfassen und die 24-seitige DIN A4-Broschüre zu gestalten.

Auch 2024 konnte ich den Kulturbericht über das Jahr 2023 verfassen und gestalten. Das Spannende daran war dieses Mal, dass es insgesamt vier neue Leitungen gab. Aber auch die Führungskräfte, die ich bereits das Jahr zuvor interviewt hatte, hatten wir einiges Interessantes und Neues aus dem vergangenen Jahr zu berichten.

Öffentlichkeitsarbeit für das POLYCHROM Jazzfestival

Auch zu Jazz kann man tanzen – und wie :-). Das stellte ich am 10. Juni 2023 beim POLYCHROM Jazzfestival in Osnabrück fest. Und am 1. Juni 2024 gleich noch mal. Denn ich berichtete bei dem Festival beides Mal live von dem kostenlosen Openair-Festival, das auf zwei Bühnen mitten in der Osnabrücker Innenstadt stattfand. Live heißt in diesem Fall, dass ich das Instagram-/Facebook-Profil fleißig mit Fotos und Videos der sieben Bands und der wunderbaren Atmosphäre füllte. Und im Nachklang gab es natürlich auch noch einen fotografischen Throwback.

Aber bis zum Start des Festivals war ich in beiden Jahren Teil des vierköpfigen Kernteams. Neben Booking, Technik und Organisation gab es meinen Part der Öffentlichkeitsarbeit. Und dazu gehörte im Grunde alles, was man sich vorstellen kann: Pressemitteilung verfassen, Pressetermin im Vorfeld organisieren, Presse einladen und mit Text und Fotos „versorgen“, Flyer, Postkarten, Bauzaunbanner, Programme, T-shirts, Festivalbändchen, Plakate, Großflächenwerbung, Online-Banner bei Fachzeitschriften, Festivalportale bestücken, Bühnenbanner, Einrichtgen und Pflegen der Internetseite und der Social Media Kanäle und und und. Vermutlich habe ich in der Aufzählung hier einiges vergessen, denn es war wirklich ein bunter Strauß an Aufgaben. Ich kann mich nur bei dem Team bedanken, dass ich Teil davon sein durfte und weiterhin sein darf. Die Planungen für 2025 laufen bereits, aber da es keine Förderung der Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung mehr gibt, müssen wir ein wenig schauen, wie es weitergehen kann. Ein Blick in die Programme der letzten Jahre gibt es unter: www.polychrom-jazz.de oder natürlich bei Instagram und Facebook @polychrom_jazz

Kultur schafft Verbindungen

…das ist eine der vielen Botschaften der Theaterwerkstatt Bethel, denn hinter der Theaterwerkstatt steckt so viel mehr als ein inklusives Theater. Ich hatte das große Glück, in unterschiedlichen Förderprojekte gemeinsam mit dem Team der Theaterwerkstatt die Öffentlichkeitsarbeit anzupassen. Nach einer umfangreichen Analysephase von Zielgruppen, Zielen, Botschaften und Visionen, passte ich sowohl die Gestaltung als auch Texte so an, dass die Außen- und Innendarstellung einheitlicher ist und die unterschiedlichsten Zielgruppen mehr angesprochen werden. So vielfältig wie die Mitwirkenden in der Theaterwerkstatt Bethel sind, so vielfältig sind auch die Medien und Kanäle, die es zu beachten, zu befüllen und zu gestalten gilt. Das bedeutet: Ich legte Leitlinien für die Gestaltung fest und verfasste ein umfangreiches Handbuch dazu. In Zukunft sollen viele Mitarbeitende die Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit mit übernehmen. Ihnen können diese Leitlinien sehr helfen. Zudem gestalte ich Flyer, Handzettel, Plakate, Citylights, Social-Media-Kanäle, lese Publikationen Korrektur und vieles mehr. Aktuell sind wir zum Beispiel dabei, die Internetseite der Theaterwerkstatt Bethel zu überarbeiten. Ich freue mich sehr, dass ich dabei die Struktur entwerfen konnte, alle Texte verfasste und Gestaltungsentwürfe für den Programmierer erstellte.

Neben den vielfältigen Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit, war ich zudem Teil eines einwöchigen Workshops der Theaterwerkstatt Bethel. Als Dozentin zum Bereich „Medien und Öffentlichkeitsarbeit“ gestaltete ich die intensive Woche für ca. 30 Teilnehmende mit und ließ mich auf viele partizipative Ansätze gern ein.

Pressemitteilungen für die Universität Bielefeld und Artikel für das Unimagazin BI.research

Man sieht auf dem Bild Schafe grasen und es soll um einen weiteren Kunden von mir, die Universität Bielefeld, gehen, wie passt das zusammen? Es ist einfach der Blick von meinem Arbeitsplatz hinaus auf eine Wiese, die direkt vor der Haustür ist. Wenn hier mal nicht die Schafe grasen, gibt es Enten, Gänse oder auch Reiher zu sehen. Ein sehr entspannter und beruhigender Anblick, der mich noch leichter Texte verfassen lässt.

Insbesondere, wenn sie doch eine inhaltliche Herausforderung darstellen, da ich für die Universität Bielefeld bisher primär im Bereich Chemie und Biochemie tätig war. Fächer, die weit zurück in der Schulzeit mich beschäftigten, aber im aktuellen Alltag nicht mehr so viel Raum einnehmen. Es ist unheimlich spannend, sich in neue Themen einzulesen, Interviews mit Professoren zu führen und sich die Materie, die Forschung und ihre Ziele und Erkenntnisse erklären zu lassen. Und am besten so, dass ich daraus eine Pressemitteilung und einen Artikel für das Unimagazin BI.research verfassen kann, den dann alle Leserinnen und Leser verstehen.

So wurde mir bei diesem Kunden nicht nur klar, was für einen schönen Arbeitsplatzausblick ich habe, sondern vielmehr, dass es die thematische Vielfalt ist, die ich an meinem Beruf so spannend finde und so sehr mag.